Soheyl Liwani; Mag. MA am 31. März 2015

 

 

 

 

 

 

 

Die Verhandlungen zwischen Rektorat der Med Uni Wien und dem Betriebsrat der Med Uni Wien sind noch zu keiner Lösung gekommen. Noch dazu kommt, dass der Rektor das Ende seiner Amtszeit
entgegen sieht und noch kein Nachfolger(-in) in Aussicht. Einem Bericht der Tageszeitung der Standard sind einige BewerberInnen im Rennen. (DerStandard, 30.3.2015) Somit ist das  Interesse des scheidenden
Rektors eine Einigung zu finden sehr überschaubar. Im Haus gilt Rektor Schütz ohnehin als der berühmte, berüchtigte “Medienschweiger” – vermutlich hat er Kanzler Schüssel als sein Vorbild erwählt.

Die ÄrztInnen demostrierten gegen die Pläne der Wiener Gesundheitslandesrätin Mag. a Sonja Wehsely und dem Krankenanstaltenverbund der Stadt Wien. Unklarheit herrscht auch in der Frage was vertraglich
zwischen der Stadt Wien und der Ärztekammer ausgemacht wurde. Auch die Rolle der Gewerkschaft der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten in der  Posse ist ungeklärt. Dass die Ärzteschaft nicht unbedingt
zur Hauptklientel der Gewerkschaft gehört wird von vielen der Demo angeführt.

Welche Forderungen die Ärzteschaft hat und wie die Demo verlief kann man im Beitrag des Wientv.org Mitarbeiter Jonas Reis sehen. (Bericht

Soheyl Liwani; Mag. MA am 27. März 2015

Auf dem Gelände befindet sich angrenzend an das Otto Wagner Spital die Rehaklinik Baumgarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich und mein Kollege Dominik List haben uns die Klinik angesehen und mit dem Ärztlichen Direktor Prim. Dr. Maximilian Schmidt gesprochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Interview PrimDr.SchmidtInterview (MP3) Webseite: Rehaklinik Baumgarten 

 

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 18. März 2015

Ende März 2014 wurde in der Bundesgesundheitskonferenz der Startschuss zur Neugestaltung der Primärversorgung in Österreich gesetzt. Im Zentrum der steht die effiziente medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Ausgangslage

Das österreichische Gesundheitswesen zählt zu den besten Systemen weltweit. Allerdings besteht in einigen Bereichen Handlungsbedarf. Derzeit bestehen folgende Probleme in der PatientInnenversorgung  zu lösen:

  • Überfüllte Spitalsambulanzen
  • Vermeidbaren Krankenhausaufenthalte,
  • Lange Wartezeiten in den Arztordinationen,
  • Unzureichende Versorgung an Tagesrandzeiten

Ziele der Primärversorgung  - Im Mittelpunkt steht der Patient/die Patientin

Das Konzept der Primärversorgung (Primary Health Care) hat zum Ziel diese Schwierigkeiten im Gesundheitswesen zu beheben.   Ziel ist es, dass für alle Menschen mit gesundheitlichen Anliegen und Problemen jederzeit leicht zugängliche Kontaktstellen und AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.

Die Anlaufstelle für Patienten und Patientinnen wird der Hausarzt/die Hausärztin sein – der/die in Umfragen die höchsten Vertrauenswerte der Patientinnen und Patienten genießt. Im interdisziplinären Team rund um den Hausarzt/der Hausärztin wird die Behandlung der Patientinnen und Patienten bis zum Ende der Behandlung von diesem/dieser durchgeführt. Sofern die Behandlung des Patienten/der Patientin keinen stationären Aufenthalt in einer Krankenanstalt oder einer fachärztlichen Betreuung erfordert.

Der Hausarzt/die Hausärztin hat nun die Möglichkeit mit FachexpertInnen anderer Gesundheitsberufe sich zu vernetzen und somit eine bessere, ortsnahe Betreuung der Patientinnen und Patienten zu ermöglichen. Vorgesehen ist ein Kernteam, das aus einem oder mehreren Hausärzten, diplomiertem Pflegepersonal und Ordinationsassistenzen besteht. Dazu kommen in einem erweiterten Team noch Kinderärzte und Therapeuten (PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, DiätologInnen, PsychologInnen & PsychotherapeutInnen, LogopädInnen, Hebammen, SozialarbeiterInnen und mobile Dienste) aus unterschiedlichen Fachgebieten für die Versorgung von Kindern, älterer Menschen oder für Menschen mit chronischen Erkrankungen.  Eine so gestärkte Primärversorgung sorgt auch für eine noch bessere gesundheitsorientierte Betreuung chronisch kranker Menschen und ermöglicht aktive Gesundheitsförderung.