Soheyl Liwani; Mag. MA am 29. Mai 2016

Heute möchte ich mich einer Plattform beschäftigen und mich mal nicht mit klassischen Themen der Gesundheit auseinander setzen.
Zumal  ”Fragnebenan.com” eine Plattform ist, die sich zum Ziel gesetzt hat Nachbarn miteinander zu verbinden.
Gruppen oder besser gesagt, Interessensgruppen werden gegründet – eine Gruppe bietet Singles gemeinsame Unternehmungen an – eine andere
möchte Konversation in den unterschiedlichsten Sprachen anbieten. Zu dem ist Plattform auch eine Art Marktforum – wo man Gegenstände
anbieten kann zum Verkauf oder Verschenken. Auch werden die Nachbarn um Tipps gefragt, Empfehlungen für Fachärzte/-innen, HandwerkerInnen
oder auch wo man günstig etwas kaufen kann. Was es nicht ist – eine Plattform für politische Agitation – diese findet man auf  Twitter und Facebook.

Für Menschen die an Kommunikation sich erwärmen können und immer neue Menschen kennen lernen wollen – kann ich diese Plattform ans Herz
legen. Wer nun eine andere Meinung dazu hat und in den Diskurs treten will – der schreibt seinen Kommentar an meine Emailadresse.

Webseite: https://fragnebenan.com

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 8. Mai 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 22.4. fand die Lange Nacht der Forschung statt. Ich bin nach meinem Dienst beim Wohnservice Wien ins AKH gegangen, um dort mich informieren und euch über die Veranstaltung zu berichten. War schon eine Stunde vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung dort und hatte Gelegenheit mit dem Kommunikationschef der Med Uni Wien – Johannes Angerer – zu plaudern. Thema war die Berichterstattung schon im Vorfeld und die Live Herz – OP – er verwies auf die große Zahl an InteressentInnen für die OP.  Doch nicht nur die Med Uni Wien/Akh Wien war Teil des Programmes sondern auch St. Anna Kinderklinik und die Zahnklinik.  Bemerkenswert viele Kinder und SchülerInnen waren in den Programmen der Langen der Forschung – sehr begrüßenswert wenn junge Menschen sich mit Forschung und hier mit medizinischer Forschung beschäftigen.  Die Inhalte, auch die komplexen Themen wurden kindergerecht gezeigt und spielerisch vermittelt. Auch für die schon großen Kinder sehr lehrreich!

Das erste Highlight war für mich persönlich die 3D-Animation – Elektroanatomie – der Anatomie . So lässt sich Anatomie lernen – mit einem Klick oder Touch kann Muskelgruppen sehen – Ursprung und Ansatz der Muskeln sehen, den Bandapparat darstellen, die Gefäße, die Nerven und Organe abbilden.  Ergänzend hat Prof. Streicher die Strukturen erklärt und ging auf die Fragen und Wünsche der ZuschauerInnen ein. Ich habe mir die Pankreas als  Organ gewünscht – er erläuterte die Anatomie und die Funktion der Bauchspeicheldrüse. Gesund kann die Drüse wertvolle Dienste leisten – an Krebs erkrankt kann sie den sicheren Tod bedeuten. Eine kleine Ankündigung für eine der nächsten Beiträge – ein Interview mit Prof. Gnant (Freigabe der Presse liegt vor, Anfrage an ihn selbst folgt)zu diesem Thema. Auch hier fasse ich ins Auge mich der 3D-Animation näher zu beschäftigen und den vortragenden Mediziner Prof. Streicher  zu befragen.

Die Bandbreite der ausgestellten Instrumente reichte von historischen Mikroskopen bis zu den hochmodernen Modellen. In den weiteren Räumen der Ebenen 7 und 8 konnte man sich zu Allergien, Suchtproblematik mit legalen als auch illegalen Drogen informieren. Ein Bus von Check it war auch vor Ort. Hier möchte ich die Vorträge der Professorin Walther und des Professor Lesch erwähnen die sich mit der Suchtproblematik beschäftigen und die Gefahren eindrucksvoll schilderten.

Auch in der Zahnklinik waren informative Veranstaltungen – unter anderem hatte man auch die Gelegenheit unter Anleitung von jungen Studentinnen einen Zahn zu füllen. Nach einigem Zögern habe ich mich der Herausforderung gestellt und meiner Meinung – für das erste Mal – gut gelöst. Ich bin ein umgeschulter Linkshänder und habe als persönliches Experiment mit beiden Händen die Zahnbehandlung durchgeführt – schon klar – ich bin kein Zahnarzt aber ein für mich neues Gefühl und erfüllte mich mit Stolz.

Jetzt geht’s zum Höhepunkt des Abends – der Live Herz – Op. In den Medien groß angekündigt zog es eine Unmenge an Menschen an. Drei Hörsäle waren sprichwörtlich „knackevoll“ und die Neugier/Spannung zum Greifen nahe. Ich habe einen halbwegs bequemen Stehplatz gefunden – in der Nähe vom Getränkeautomaten und Kaffee. Jeder Schritt der OP war gut zu sehen und der Chirurg erläuterte sehr eloquent seine Vorgehensweise. Die Möglichkeit dem OP Team Fragen war dann das Sahnehäubchen auf dem Kuchen der OP.

 

Med Uni Wien

Gegen 23 Uhr war die OP zu Ende – ein hochspannender Tag neigte sich für mich dem Ende zu. Habe viele interessante Impressionen mit genommen und freue mich schon auf die Lange der Forschung 2017.

Bilder/Berichte von der Veranstaltung:

 

 

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 8. Mai 2016

Quelle: Happy Med

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Puls 4 Sendung 2 min – 2 Millionen stellten die Gründer der Firma Happy Med ihr Produkt vor und warben um potentielle Investoren. Bei dem Produkt handelt es um eine Brille, die den zu behandelnden Patienten auf eine virtuelle Reise schickt und so ihn von der Behandlung ablenkt.

Dieses Produkt ist nicht nur für Zahnarztphobiker interessant sondern auch viele andere Phobien. Hier zu erwähnen ist die Flugangst, Platzangst und andere Phobien.  Die Patienten können auf die OP besser vorbereitet werden – weil man ihnen die OP in Form einer Animation vorführen kann. Das Produkt bietet viele Möglichkeiten der Nutzung. Bedauernswerterweise haben die Investoren die  Tragweite und den Nutzen für die  Behandlung von Menschen mit Ängsten nicht erkannt und investieren nicht.

Interessenten an dem Produkt könnten auch die Ausbildungsstätten der Mediziner, Med Unis – egal ob privat oder staatlich oder Ausbildungsstätten anderer medizinischer Berufe sein. Wer nun so begeistert von dem Produkt ist wie ich, der sieht auf die Webseite der Unternehmer.

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