Soheyl Liwani; Mag. MA am 19. Juni 2015

Ein interessanter Bericht in der Zeitung Ärzteblatt.de – dem zu Folge sollen nun Roboter bei der Operation an Herzen den Herz- Thorax – Chirurgen unterstützen. Der Bericht der Zeitung hier zu lesen.

Ärzteblatt.de 

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 18. Juni 2015

Neue Vereinbarung zwischen Sozialversicherung und Flugrettungsbetreibern bringt Kostensicherheit für Unfallopfer

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und die Interessensgemeinschaft Notarzthubschrauber (IG-NAH) präsentierten, heute, Donnerstag, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien ihre neue Vereinbarung zur Finanzierung der Rettungsflüge.

“Es ist die wichtigste Aufgabe der Sozialversicherung ihren Versicherten Sicherheit im Ernstfall zu bieten. Und ich freue mich, dass dies nun auch in der Frage der Kostenübernahme von Flugrettungseinsätzen durch die Sozialversicherung möglich geworden ist”, betont Mag. Peter McDonald, Vorstandsvorsitzender des Hauptverbandes.

“Ein fast zwei Jahrzehnte andauernder vertragsloser Zustand mit den Flugrettungsbetreibern, der auch in der Öffentlichkeit immer wieder für Diskussionen gesorgt hatte, konnte somit beendet werden”, stellt McDonald zufrieden fest. “Denn in konstruktiven Gesprächen mit den Betreibern wurden nicht nur klare Vereinbarungen hinsichtlich der Kostenübernahme durch die Sozialversicherung getroffen, sondern auch den finanziellen Erfordernissen der Anbieter Rechnung getragen und die Tarife erhöht. In zwei Schritten steigen diese ab dem 1.Juli 2015 bis zum 1. Juli 2017 um insgesamt 10,37 Prozent.

Die Flugrettung ist als Teil des Rettungswesens in Gesetzgebung und Vollziehung Landessache. Die Sozialversicherung hat somit keinen gesetzlichen Auftrag zur Sachleistungsversorgung im Rahmen der Flugrettung. Unter bestimmten Voraussetzungen leistet sie allerdings dem Versicherten einen Zuschuss zu den entstandenen Transportkosten. “Aus dieser Verpflichtung heraus, hat die Sozialversicherung für den Verletzten- bzw. Krankentransport mit dem Hubschrauber im Jahr 2014 etwas mehr als 10 Mio. Euro aufgewendet”, so McDonald.

Aus Sicht der Unfallopfer war die Kostensituation allerdings bisher unbefriedigend. Denn es gab keine klaren vertraglichen Regelungen zwischen der Sozialversicherung und den Flugrettungsbetreibern. Anfang 2014 wurde die IG-Notarzthubschrauber (IG-NAH) ins Leben gerufen. Dieser freiwillige Zusammenschluss umfasst alle Organisationen und Betreiber, die in Österreich mit der Sicherstellung der schnellen Hilfe aus der Luft beauftragt sind. Die erklärte Zielsetzung dabei war, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger einen Ansprechpartner für anstehende Tarifverhandlungen gegenüberzustellen.

“Es ist gelungen in den konstruktiven Gesprächen mit dem Hauptverband gemeinsam nach vorne zu schauen”, so Gerhard Huber, Sprecher und Vertreter der IG-Notarzthubschrauber und frühere Landesgeschäftsführer und Landesrettungskommandant der Roten Kreuzes Salzburg.

Seit dem Jahr 1983 habe sich die Flugrettung als fixer Bestandteil der Notfallversorgung in Österreich etabliert. Doch um der Herausforderung einer gut organisierten und flächendeckenden Flugrettung gerecht zu werden, bedarf es auch einer gesicherten Finanzierung. “Nach den Ländern gab es nun auch seitens der österreichischen Sozialversicherung ein klares Bekenntnis zur mittelfristigen Absicherung eines funktionierenden Systems”, fasst Huber zusammen. “Die getroffene Vereinbarung ist eine patientenfreundliche und soziale Lösung, ganz im Sinne der Patienten”, so Huber. Zweifelsohne werde die Bedeutung der Flugrettung in der Notfallrettung und beim Patiententransport in Österreich weiter ansteigen – darauf gilt es vorbereitet zu sein. Die mit dem Hauptverband ausgearbeitete Vereinbarung sei eine wesentliche Basis um zukünftigen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können, sind sich die Betreiber einig. Darüber hinaus sehen sie diese auch als Auftrag, weiterhin der österreichischen Bevölkerung Tag für Tag eine hohe Versorgungsqualität zu garantieren.

Die Eckpunkte der Vereinbarung

- Erstmals sind alle Betreiber – vom Christophorus Flugrettungsverein des ÖAMTC mit Schwerpunkt in Ostösterreich bis zur SchenkAir GmbH. In Vorarlberg – und alle 38 Standorte bundesweit umfasst

- Es ist eine sozial verträgliche Flugrettung sichergestellt. Mit Ausnahme von Unfällen in Ausübung von Sport und Touristik am Berg gibt es künftig keine finanzielle Belastung mehr für die Versicherten

- Die Anforderung hat durch überregionale Leitstellen zu erfolgen, die es mittlerweile in allen Bundesländern gibt. Die Disposition erfolgt nach einem standardisierten Abfrageschemata

- Eine Kostenübernahme erfolgt grundsätzlich bei Vorliegen einer Indikation von NACA 4 – 6 laut Notarztprotokoll. Der NACA-Score (National Advisory Comitee for Aeronautics) ist ein internationaler siebenteiliger Index zur Beurteilung des Schweregrades einer Erkrankung bzw. Verletzung und damit der medizinischen Notwendigkeit eines Flugrettungstransportes.

- Die bisherige chefärztliche ex-post-Bewilligung der Sozialversicherung wird ausgesetzt.

- Zur Behandlung strittiger Fälle wird zwischen Sozialversicherung und der IG-NAH eine Clearingstelle eingerichtet.

- Mit Wirkung ab 1. Juli 2015 bzw. ab 1. Juli 2017 werden in insgesamt zwei Schritten die Tarife um insgesamt 10,37 Prozent erhöht.

Soheyl Liwani; Mag. MA am 31. Mai 2015

Wider erwarten kommt das Rauchverbot in der Gastoronomie – erwartungsgemäß kommt auch Widerstand gegen das Verbot. Viele Organisationen freuen und
wollen das Gesetz früher umgesetzt haben. Auch der Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger trägt sich in die Reihen des Rauchverbotes in der Gastronomie
ein.  Was der Hauptverband dazu sagt – liest man in der Aussendung.

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag.

Seit Wochen bewegt das Thema Rauchverbot das Land. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und das Rauchfrei Telefon schlagen mit ihrer Kampagne einen anderen Weg ein: positiv, aktivierend und motivierend. Jeder „rauchfreie Mensch“ soll mit seinem Foto und Namen online mitmachen – und stolz auf sich sein. Positive Kampagne „Dein Bild als Vorbild“ Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai lanciert der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger eine Kampagne für das Rauchfrei Telefon. Nicht(mehr)rauchende Vorbilder werden ins Bild gerückt. Der Hauptverband setzt auf positive Motivation statt erhobenen Zeigefingers. „Wir wollen Menschen davon überzeugen, rauchfrei zu werden und bleiben“, so Martin Schaffenrath, stellvertretender Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband, „und wir hoffen, viele nichtrauchende Menschen helfen uns dabei durch ihr Mitmachen und Teilen dieser Kampagne!“ In einem Video, das augenzwinkernd das Teleshopping-Format nützt, präsentieren Schauspielerin Verena Scheitz und Medizin-Kabarettist Ronny Tekal das kostenlose Angebot des Rauchfrei Telefons.

Allgemeinmediziner Tekal dazu: „Das Thema Rauchen ist eine ernste Angelegenheit – hier präsentieren wir das Rauchfrei Telefon bewusst humorvoll und positiv. Lebenslust statt Todernst.“
Links zur Kampagne: www.vorbild.rauchfrei.at www.facebook.com/RauchfreiTelefon Interaktion auf vorbild.rauchfrei.at – Rauchfreie Kabarettisten und sogar „Kaiser“ als Vorbilder wie Du und ich Wer sein Foto auf vorbild.rauchfrei.at hochlädt, macht sich zur oder zum Mitwirkenden in der rauchfreien „Galerie der Vorbilder“. Dort ist man in guter Gesellschaft erfolgreicher Nicht- und Ex-Raucher wie Robert Palfrader, Reinhard Nowak und Fifi Pissecker. Palfrader erklärt seine Motivation: „Ich habe 30 Jahre lang geraucht – 15 davon unfreiwillig. Erst beim vierten Anlauf habe ich es geschafft, von dem Teufelszeug wegzukommen. Also: Finger weg! Gar nicht erst anfangen!” Die Online-Galerie mit dem eigenen Bild wird mit einem Klick Teil eines persönlichen „Vorbild-Videos“.

Dieses humorvolle Video im überspitzten Teleshopping-Stil soll mit Freunden und Social Media Kontakten über facebook, Twitter, Google+ oder per Mail geteilt werden. Wer will, kann auch beim Rauchfrei-Gewinnspiel mitmachen (Sachpreise: Smartphone, Hotelgutschein und Pulsuhr).

Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger PR und Kommunikation Wien 3 Kundmanngasse 21 1031 Wien Postfach 600 T 01 / 711 32-1120 F 01 / 711 32 3785 dieter.holzweber@hvb.sozvers.at www.hauptverband.at Seite 3 Das Rauchfrei Telefon .. ist unter der kostenfreien Nummer 0800 810 013 für Rauchstoppwillige und Ratsuchende erreichbar.

Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr beraten Psychologinnen und Experten, vereinbaren und begleiten den persönlichen Rauchfrei-Fahrplan oder vermitteln zu weiteren Rauchentwöhnungsangeboten. Das Rauchfrei Telefon mit der Website www.rauchfrei.at ist neun Jahre nach dem ersten Anruf ein „Hub“ für alle Informationen und Institutionen rund um Tabakentwöhnung. Seit einem Jahr gibt es die Rauchfrei App zur niederschwelligen und schnellen Unterstützung auch außerhalb der telefonischen Erreichbarkeitszeiten. Österreichweit kooperieren insgesamt 25 Partner (Bundesländer, Sozialversicherungsträger und des Bundesministerium für Gesundheit) zur Finanzierung dieses Services. Betreiberin des Rauchfrei Telefons ist die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse.

Nutzungsdaten:

Rauchfrei Telefon 2014
 Rund 3.450 Informations- und Beratungsgespräche mit rund 2.250 Personen
 1.680 Erstanrufer: 58 % davon mit Motivation zum Rauchstopp; 20 % ExraucherInnen, die ihre Abstinenz aufrechterhalten wollen; der Rest: Angehörige, GesundheitsexpertInnen – und AuflegerInnen
 Das Hauptklientel ist zwischen 35 und 65 Jahre alt
 Die neue Rauchfrei App (Start 31.5.14) wurde rund 5.800-mal installiert, 84 % sind wiederkehrende NutzerInnen
 Kooperationsmodelle (Zuweisung) per Fax: Rund 600 Faxanmeldungen, davon 134 zum Rauchstopp, 467 zur Nachbetreuung
 Website: 131.000 Seitenaufrufe von 33.000 Personen (rund 54 % Personen mehr als 2013)
 Der Tag mit den meisten Zugriffen war der 2. Jänner
Der Weltnichtrauchertag (WHO) am 31. Mai Am 31. Mai findet jährlich der Weltnichtrauchertag statt.
Dieser wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen, um auf das Thema Tabakabhängigkeit aufmerksam zu machen.
Laut WHO ist Zigarettenrauchen der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für nicht übertragbare Erkrankungen und die Ursache von 10 % aller Todesfälle weltweit.