Danke für Ihre Arbeit!

Foto: AKH Wien,Mischa Nawrata,
Team “ER” des AKH Wien/Med Uni Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Arbeit noch mal schnell auf die Mariahilferstraße um einiges zu erledigen. Nach dem Punkt 1 der dreiteiligen To-Do-Liste erledigt war – mache ich mich gut gelaunt auf den Weg zum Punkt 2. Der Punkt 2 ist Dunkin Donuts und wollte mir dort Donuts (ich weiß – man schreibt es anders) kaufen. Am Weg dorthin liegt mein Gemüsehändler der auch Fruchtsäfte anbietet – einer alten Tradition mache ich dort immer Zwischenstation und kaufe mir einen guten Karottensaft.

Doch dieses Mal verlief alles anders – nicht wie normal dass ich gleich den Saft trinke – gehe ich zum Brunnen – stelle meinen Saft ab um meine Geldtasche und meinen Einkauf zu versorgen. Dann wende ich mich meinem Getränk zu und mit großer Freude nehme ich einen kräftigen Schluck. Plötzlich bemerkte ich in meinem Mund etwas – dass ich von den Säften früher nicht kannte – ich biss leicht drauf und das Teil stoch zu. Den Stich spürend spuckte ich das Teil aus und es war eine Kamikaze – Biene – die mich in die Zunge gestochen hat. Geistesgegenwärtig und mit dem Wissen aus der Sanitätsausbildung (zwar abgebrochen aber doch) ausgestattet bin ich zum Saftverkäufer gerannt und habe ihn um Eiswürfeln gebeten. Der wunderte sich erst aber als er meine Zunge sah – wusste er Bescheid – er half mir den Stachel heraus zu ziehen und gab mir mehr Eiswürfeln.

Die Schwellung ging leicht zurück und ich hatte keine Symptome einer möglichen allergischen Reaktion – medizinisch ausgedrückt – anaphylaktischer Schock. Mir war in dem Moment klar – ich bin nicht allergisch gegen Bienenstiche, aber ich muss die Zunge weiterhin kühl halten um ein weiteres Anschwellen zu verhindern, viel trinken und ich muss über die Nase atmen. In den folgenden 5 min musste ich folgende Entscheidungen treffen – soll ich wen konsultieren oder selbst entscheiden – Krankenhaus – ja oder Nein – wenn ja welches? PHC oder AKH Wien? Habe meine Trinkflasche mit Wasser gefüllt und meine Zunge weiter gekühlt. Innerhalb der nächsten Minuten habe ich die letzten Entscheidungen getroffen – Ich rufe niemanden an und gehe so schnell als möglich ins AKH Wien – Notaufnahme. In der Zwischenzeit habe ich immer wieder meinen Puls geprüft – gut tastbar – normfrequent – aber ein wenig unregelmäßig.

Im AKH (mit öffentlichen Verkehrsmittel) angekommen war ich schon gleich in der Notaufnahme auf Ebene 6D. Nach einer Wartezeit von gefühlten 10 min saß ich schon im Erstbegutachtungsraum der Notfallmedizin. Als die Mitarbeiter(-innen) – in der Regel sehr gut geschultes Pflegepersonal – hörten, dass mich eine Biene in die Zunge gestochen hatte – lief die notfallmedizinische Rettungskette hochprofessionell ab. Schnell waren die wichtigsten Fragen geklärt und wenige Minuten später lag ich schon auf dem Behandlungstisch. Der Pfleger setzte den Butterfly und die Ärzte die Infusionen – Monitor überwachte meine Vitalfunktionen. Meine Behandlung übernahm von Seiten der Notfallmedizin Dr. Schwameis und von Seiten der HNO wurde Dr. Leonhard bei gezogen.

Meine Vitalwerte waren zum Teil besorgniserregend – Blutdruck stark erhöht – mehr konnte ich leider nicht erkennen. Konnte aber gut atmen und die Sauerstoffsättigung war im Normbereich. Gegen 18 Uhr kam Dr. Leonhard von der HNO und kontrollierte meine Atemwege, Mundhöhle, Zungengrund und danach gingen die beiden Ärzte in die Beratung. Ergebnis war – 24 Stunden auf die Überwachungsstation – danach HNO Untersuchung wenn keine Schwellung mehr vorliegt und jedes Risiko von allergischen Reaktionen ausgeschlossen ist – Entlassung in die häusliche Pflege und der Nachuntersuchung 4 Tage später. Dr. Leonhard sagte mir noch, dass ich sehr großes Glück hatte,  die Biene nicht verschluckt zu haben, dass diese mich in die Zungenspitze gestochen hat und nicht voll erwischt hat.

Gegen 20 Uhr war ein weiteres Konzil der HNO angekündigt – aber da ich mich wohl fühlte und keine bedenklichen Symptome zeigte, konnte das Konzil verschoben werden. An dieser Stelle muss ich sagen, dass sich das Team der Notfallmedizin im AKH/Med Uni Wien sehr menschlich sich um mich kümmerte – das gesamte Team der Notfallmedizin. Sie organisierten mir eine kleine Mahlzeit (Nachtmahl und Frühstück) und überwachten meine Vitalparameter. An dieser Stelle ein herzliches Danke schön!

Am nächsten Tag gab der HNO Arzt und der Stationsarzt der Notfall sein Ok und ich wurde um 11 Uhr in die häusliche Pflege entlassen. Die Nachuntersuchung verlief dann OB (ohne Befund) und ich bedankte mich nochmals bei den MitarbeiterInnen der Notaufnahme.

Was lernen wir aus dem Fall Liwani:

  • Wir trinken nie aus meinem Becher ohne den Inhalt zu checken – könnten unerwünschte Lebewesen/Gegenstände …etc drinnen sein.
  • Ruhe bewahren und sich dem medizinischen Personal (hier AKH) anvertrauen

Empfehlungen:

  • Ich kann jedem empfehlen eine vertiefte Erste Hilfe Ausbildung bei irgendeiner Rettungsorganisation zu besuchen und die Kenntnisse immer wieder auf zu frischen. Wie man sieht kann nicht nur sich selbst aus prekären Situationen retten sondern kann anderen Menschen helfen.
  • Bei der Schilderung handelt es sich um einen Einzelfall und es kann keine allgemein gültige Vorgehensweise daraus geschlossen werden. Menschen – die eine Erkrankung/Verletzung erleiden, die eine Behandlung durch medizinisches Personal erforderlich macht – sollen niemals selbst mit dem PKW in eine Krankenanstalt fahren – immer nur durch Rettung oder andere fahrtüchtige Personen.  Das Unfallrisiko ist viel zu hoch – hier gefährden Sie sich und andere Menschen.

Eines möchte ich meinen LeserInnen ins Stammbuch schreiben:

Den einzigen Fehler den ihr machen könnt – ist im Ernstfall nichts zu machen.

Anmerkung: Leider konnte ich mir die Namen aller derer die an meiner Behandlung beteiligten Menschen nicht merken – stellvertretend für alle habe ich die behandelnden Ärzte heraus genommen. Mit Bienenstich ist nicht die Mehlspeise gemeint! Ach ja – ich esse nur mehr Karotten und trinke nicht
mehr den Saft!

Klinik für Notfallmedizin: Jubiläum der Klinik für Notfallmedizin

 Medienberichte:

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 31. Mai 2016

Jeder Mensch im erwerbsfähigen Alter arbeitet in meinem Unternehmen – einer Firma oder auch in selbständiger Erwerbstätigkeit. Wenn man nicht gerade eine EPU ( Ein Persoen Unternehmung) ist – dann hat man KollegInnen mit denen man zusammenarbeiten darf (muss). In vielen großen Firmen geht das manchmal einfacher und manchmal stößt man recht schnell an seine Grenzen. Wo ein miteinander in gegen einander sich umfärbt – dort ist auch die so genannte Unternehmenskultur nicht zum Besten bestellt. Wer kennt diese Geschichten nicht aus dem Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis – Feindschaften werden gezüchtet – Rivalitäten erzeugt und als Folge stehen Missgunst/Neid schon vor der Tür.

Jetzt ist guter Rat teuer? Wer spielt hier die Feuerwehr und versucht Brände im Unternehmen zu löschen? Kann man diese Brände lnoch löschen oder soll man lieber das Unternehmen abbrennen lassen und dann ganz neu aufsetzen. Wie kann ein Miteinander verbessert werden oder es einfach durchführbar machen? Gegenseitige Wertschätzung – Vertrauen -
dienen zum Aufbau des Vertrauensverhältnisses Zu- und Miteinander unter KollegInnen in der ein und selben Firma, das Verhältnis zur Führung und zu möglichen Filialen. Ein Brückenbauer innerhalb der Firma nach innen und nach außen hin. Der Volksmund sagt:” Die beste Werbung (PR) für eine Firma ist der zufriedene Mitarbeiter”! Nicht das gegenseitige Ausbeuten – sondern der respektvolle Umgang mit KollegInnen aller Herkunftsländer und Religionen sind Garanten für eine funktionierende Einheit und der gesamten Firma.

Welche Formen der Hirachie sind notwendig ? Möglichst flache oder breite – steile, fast schon militärische Befehlsketten? Hängt die Organisationsform und die Führung der MitarbeiterInnen davon ab? Hier ist nicht die juristische Definition gefragt – sonder die unausgesprochene. Eine Gesundheitseinrichtung – privat als auch öffentlich soll nicht wie ein Unternehmen geleitet werden – sondern im Dienste und zum Wohle der MitarbeiterInnen (aller Berufsgruppen) und der PatientInnen. Eine weitere Frage ist – ob die Unternehmenskultur von den Herkunftsländern der Chefs abhängt. Überspitzt gesagt, gilt deutsche Pünktlichkeit, orientale Gemütlichkeit oder das französische Laissez-faire.

Doch wollen alle Instrumente nicht funktionieren so gibt´s ExpertInnen für Unternehmenskultur. Ich war heute bei einem Vortrag von Michael Vogler – der seine Ideen und Visionen vorstellte und einen Einblick in das Wissensgebiet gab. Viele Wege führen nach Rom -  einer wurde von Vogler angeführt und erörtet im heutigen Referat in der AK Wien im Rahmen der Gedifo. Wer nun Interesse bekommen hat sich in seine Publikationsliste einlesen und sich informieren – der kann dies unter der unterhalb stehen Webadresse machen.

Informationsseiten: Kulturdesign

http://www.kultur-design.at/index.php

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 29. Mai 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf allgemeinen Wunsch hin schreibe ich die MediensprecherInnen und die Informationsseiten zusammen.

  • Bundeskanzleramt 

Presse: 

  • Bundesministerium Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz:

Presse: 

  • Bundesministerium für Bildung:

Büro/Presse:

  • Bundesministerium für Europa, Äußeres und Integration

Presse:

  • Bundesministerium für Jugend und Familie

Büro/Presse: 

  •  Bundesministerium für Finanzen

Büro/Presse: 

  • Bundesministerium für Gesundheit

Büro/Presse:  

  • Bundesministerium für Inneres: 

Büro/Presse: 

  •  Bundesministerium für Justiz:

Büro/Presse:

  • Bundesmin. für Land- Forst und Wasserwirtschaft und Umwelt 

Büro/Presse:

  • Bundesministerium für Verkehr – Innovation und Technologie 

Büro/Presse:

  • Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung – Wirtschaft