Der Schlaganfall zählt nach den Herz-Kreislauferkrankungen und zu den dritthäufigsten Erkrankungen die zum Tod des Menschen. Weiters kann auch aus einem Schlaganfall bleibende Schäden resultieren die dann durch für den Patienten/der Patientin sehr anstrengende Therapien teilweise wieder hergestellt werden können. Der  Leser/-in ist nun aufmerksam und besorgt geworden und stellt sich die Frage – wie merke ich dass ich gefährdet bin? Wie lange habe ich Zeit um in eine Akutversorgung zu kommen?

Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, steigt mit zunehmendem Alter. Etwa 80 Prozent der Betroffenen sind älter als 60 Jahre, aber auch bei jungen Erwachsenen und selbst bei Kindern kann ein Schlaganfall vorkommen.

Kann man einem Schlaganfall vorbeugen?

Es gibt Faktoren die das Schlaganfall-Risiko erhöhen, diese sind: Alter und genetische Einflüsse sind Risikofaktoren, die wir nicht beeinflussen können. Andere Risikofaktoren, die das Auftreten eines Schlaganfalls begünstigen, sind jedoch vermeidbar, wie z.B. Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen. (www.gesundheit.gv.at)

  • Bluthochdruck
  • Erhöhtes Cholesterin
  • Verengung der Halsschlagader
  • Diabetes mellitus
  • Vorhofflimmern
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Die Pille

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger hat zum Thema das Buch “Schlaganfall – jede Minute zählt” anlässlich einer Pressekonferenz vorgestellt. Der Ratgeber ist entweder im Buchhandel zum Preis von Euro 24,90 zu beziehen oder kann kostenfrei über den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (unter presse@hvb.sozvers.at) bezogen werden. (Aussendung)

Soheyl Liwani; Mag. MA am 14. Dezember 2014

Die Ärztekammer hat sich nun gegen „aktive Sterbehilfe“ ausgesprochen – wie man aus einer Aussendung erfahren konnte. In der kurzen Aussendung wird argumentiert, dass die Sterbehilfe gegen den Ärztlichen Ethos spreche und stattdessen palliative Medizin ausgebaut werden soll.

In der Aussendung heißt es weiter:“ Es sei nicht die Aufgabe der Ärzteschaft, den Tod kranker Menschen auf Wunsch gezielt herbeizuführen, heißt es in der Begründung der Entschließung. Leben zu beenden, widerspreche dem ärztlichen Berufsethos und dürfe nicht Bestandteil ärztlichen Handelns sein. Vielmehr sei es die Pflicht jedes Arztes, Leben zu erhalten und Sterbende palliativmedizinisch zu begleiten. Dazu sei ein umfassender Ausbau der Palliativmedizin in Österreich dringend erforderlich.“

Somit spricht sich die Ärztekammer für eine Sterbebegleitung aus und keine aktive Sterbehilfe. Nun frägt sich der interessierte Leser/Leserin wie es denn mit der passiven Sterbehilfe aussehe aus Sicht der Ärztekammer. Hier findet sich in der Aussendung kein „Strebens Wörtchen“. Doch ist die Angelegenheit viel schwieriger. Die heutigen Ärzte haben den Hippokratischen Eid nicht mehr geleistet – denn wer möchte schon seine Lehrer/-innen erhalten wenn sie es brauchen.

Aber kehren wir zur aktiven Sterbehilfe zurück. Hospizeinrichtungen zu fordern ist  legitim und sie sind sicher eine wertvolle Einrichtung – aber ist der Wille des/der Sterbenden einfach zu negieren? Ja – wenn jemand lebenserhaltende Maßnahmen ablehnt – wird er/sie nicht bekommen – doch ist das nun aktive oder passive Sterbehilfe? Werden ÄrztInnen dann unter Mordverdacht festgenommen? Diese Fragen sollen die JuristInnen beantworten, aber was passiert mit Ärzten/-innen die es doch machen? Ich bin der Überzeugung, dass aktive Sterbehilfe nur von ausgebildeten ÄrztInnen geleistet werden soll. Nicht jeder/jede Arzt/Ärztin soll dies tun dürfen – in einigen Ländern gibt’s eine Regelungen wie das passieren darf. Verstoßen in diesen Ländern die ÄrztInnen gegen den ärztlichen Ethos oder divergiert der Staatenweise?

Die Forderung nach mehr Palliativmedizin unterstütze ich aber die aktive Sterbehilfe sollte mehr einem gesellschaftlichen Diskurs sich stellen und dann soll von den Betroffenen entschieden werden – nicht nur von den ÄrztInnnen und hier deren VertreterInnen in der Kammer.

Soheyl Liwani; Mag. MA am 20. November 2014

In einer neuen Rubrik möchte ich Jobwechsel bekannt geben und auch meine Meinung zu diesen Wechseln positionieren. Beginnen möchte ich mit dem Wechsel an der Spitze des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV).

KAV: Herwig Wetzlinger wird neuer Direktor der Teilunternehmung AKH Wien

Nach 25 Jahren geht Prof. Reinhard Krepler in den Ruhestand. Ihm folgt der Der bisherige stellvertretende Direktor der Teilunternehmung AKH Wien DI Herwig Wetzlinger übernimmt ab 17. Dezember 2014 die Leitung des AKH Wienwieman in der Aussendung lesen kann.
Wetzlinger ist in seiner jetzigen Funktion bereits seit September 2011 für die wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Angelegenheiten des AKH Wien verantwortlich sein.
Davor war der erfahrene Krankenhaus-Manager und studierte Elektrotechniker knapp zehn Jahre als Kaufmännischer Direktor des Landeskrankenhauses Klagenfurt und in leitenden Funktionen in der Privatwirtschaft tätig. Ärztliche Direktor wird die HNO Ärztin Univ.-Prof. Gabriela Kornek übernimmt interimistisch Ärztliche Direktion – die allerdings nur interimistisch das Amt übernimmt. Auch der Leiter der Teilunternehmung Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser der Stadt Wien mit sozialmedizinischer Betreuung Roland Paukner soll in Pension gehen – hier ist die Nachfolge nicht bekannt.(Aussendung)

Udo Janßen wird neuer KAV-Generaldirektor

In einer neuen Rubrik möchte ich Jobwechsel bekannt geben und auch meine Meinung zu diesen Wechseln positionieren. Beginnen möchte ich mit dem Wechsel an der Spitze des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Udo Janßen folgt dem ehemaligen Ärztlichen Direktor der Rudolfstiftung Wilhelm Marhold und Generaldirektor des KAV. Für diesen Posten haben sich Gerüchten zu Folge an die 62 (andere meinen 80) Menschen beworben – unter ihnen auch Frauen die mit anderen gesundheitspolitischen Großbaustellen beschäftigt sind. Bürgermeister Häupl zeigt sich in einer Aussendung vom Mediziner und Ökonomen Janßen sehr überzeugt. Häupl betonte, dass Janßen “eine Menge zu tun haben” werde: Mit einem Budget von über drei Milliarden Euro und 30.000 MitarbeiterInnen sei der KAV “das größte Spitalsunternehmen Europas”. Neben der Umsetzung des Wiener Spitalkonzepts warte auf den 47-Jährigen Janßen eine “innere Reorganisation” der Einrichtung. (Aussendung)

FOPI bestätigt Führung

Die 27 Mitglieder des Forums der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich (FOPI) bestätigten in ihrer Generalversammlung ihr neues und zugleich “altes” Präsidium. Ingo Raimon, General Manager des BioPharma Unternehmens AbbVie, wurde erneut das Vertrauen für weitere zwei Jahre ausgesprochen. Ebenso werden Erich Eibensteiner (Geschäftsführer von Janssen) als Vizepräsident und Ronald Pichler (Corporate Affairs Director bei GlaxoSmithKline) als Generalsekretär in bewährter Weise weiterarbeiten wie die FOPI in einer Aussendung mitteilt. (Aussendung)