Die Bundesarbeitskammer und der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Beide befürworten, dass die BundesarbeiterInnenkammer als Behörde für die Registrierung der Gesundheitsberufe zur Verfügung steht. „In dieses Register können sich eintragen lassen, die im gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Pflegehilfe und im gehobenen medizinisch-technischen Dienst tätig sind. Ziel des Registers ist die Qualitätskontrolle der Dienstleistungen und die Qualitätssicherung der Fortbildung in diesem Bereich. Das hilft den Patientinnen und Patienten, die auf einen Blick sehen, dass diejenigen, die sie pflegen oder behandeln, gut ausgebildet sind. Und wir verschaffen den Menschen Respekt und Anerkennung, die in der Pflege und Behandlung von Kranken oder Pflegebedürftigen täglich sehr viel leisten”, heißt es seitens der BundesarbeiterInnnenkammer.

Für den Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband meinte die Präsidentin Ursula Frohner in der Aussendung „”Die Registrierung des Gesundheits- und Krankenpflegepersonals ist eine bedeutende Grundlage, um die Qualität der Pflege im Sinne einer optimalen Patientenversorgung sicher zu stellen. Zudem bilden die Daten eine wesentliche Voraussetzung hinsichtlich einer bedarfsorientierten Gesundheitsversorgung.” Beide Organisationen hoffen auch die VertreterInnen der Berufsgruppen ins Boot zu holen. Ziel soll es sein die Bundesarbeiterkammer als Trägerorganisation ein zu richten und zu etablieren.

OTS: Presseaussendung der AK/ÖGKV

Soheyl Liwani; Mag. MA am 20. Januar 2015

Anlässlich der Konferenz der Gesundheitsberufe fand am 19.1 ein Pressegespräch statt. Die VertreterInnen der unterschiedlichen Gesundheitsberufe schilderten die Situation in ihren jeweiligenBerufsgruppen.

Die TeilnehmerInnen in alphabetischer Reihenfolge :

Prof. Günter Flemmich – Berufsverband der medizinisch technischen Berufe
Prof. Dr. Günter Flemmich (Audio)

Dr. Karl Forstner – Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer
Dr. Karl Forstner (Audio)

Ursula Frohner – Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes
Ursula Frohner (Audio)

Marion Hackl – Präsidentin Ergotherapie Austria und Vorsitzende der Gesundheitsberufe – Konferenz
Marion Hackl (Audio)

Mag.a Gabriele Jaksch –  Präsidentin des Österreichischen Dachverbandes der gehobenen med.techn. Dienste
Gabriele Jaksch (Audio)

PRESSEAUSSENDUNG:

Ärztekammer I + II: Gesundheitsberufe in der Krise I + II

Webseite und Anmeldung zur Konferenz:

http://www.gesundheitsberufekonferenz.at/

 

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 20. Januar 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den letzten Tagen machte innerhalb der GesundheitsexpertInnen die Kunde die Runde, dass eine neue Gewerkschaft für die Angestellten der Krankenanstalten formiert. Die neue Gewerkschaft, mit dem Namen „Asklepios“ möchte die um die ÄrztInnen kümmern. Die Standesvertretung der Ärzteschaft, die innerhalb der Bevölkerung bekannt ist, ist die Kammer der Ärzteschaft. Doch neben der Kammer gibt es in Wien auch eine Gewerkschaft die sich um die Interessen der Angestellten ÄrztInnen der Stadt Wien (KAV Wien) kümmert – es ist dies die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG-KMSfB).

Doch zurück zur neuen Gewerkschaft – aus der Webseite dieser neuen Gewerkschaft liest man ein Fachärzte, die im einem Spital arbeiten, gegründet haben. Auf dieser Webseite haben die ÄrztInnen die Möglichkeit eine Petition zu unterschreiben und dieser Gewerkschaft bei zu treten.

Montag fand eine Protestveranstaltung der Ärzteschaft statt wo die Kammer für Wien die Lage der ÄrztInnen in den Wiener Spitälern, den Stand der Verhandlungen zu kommunizieren. Interessant wird die Faktenlage insofern, als die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten in einer Aussendung feststellt, dass es schon eine Einigung gäbe. (OTS 0018, 21. Dez. 2014, 11:01)  Gibt´s nun eine Einigung oder keine? Eine Spaltung der ärztlichen Interessensvertretung kann nun nicht Ziel der neuen Gewerkschaft sein – die Lage ist aus Sicht der Ärztevertretung und daher fordern sie  Einigkeit gegenüber der Politik – den Dienstgebern und suchen den Diskurs mit den Skeptikern. Eines muss im Vordergrund stehen – der Zugang zum Gesundheitswesen muss gewährleistet werden und die MitarbeiterInnen vor falschem Idealismus geschützt.