Soheyl Liwani; Mag. MA am 27. März 2015

Auf dem Gelände befindet sich angrenzend an das Otto Wagner Spital die Rehaklinik Baumgarten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich und mein Kollege Dominik List haben uns die Klinik angesehen und mit dem Ärztlichen Direktor Prim. Dr. Maximilian Schmidt gesprochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Interview PrimDr.SchmidtInterview (MP3) Webseite: Rehaklinik Baumgarten 

 

 

Soheyl Liwani; Mag. MA am 18. März 2015

Ende März 2014 wurde in der Bundesgesundheitskonferenz der Startschuss zur Neugestaltung der Primärversorgung in Österreich gesetzt. Im Zentrum der steht die effiziente medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Ausgangslage

Das österreichische Gesundheitswesen zählt zu den besten Systemen weltweit. Allerdings besteht in einigen Bereichen Handlungsbedarf. Derzeit bestehen folgende Probleme in der PatientInnenversorgung  zu lösen:

  • Überfüllte Spitalsambulanzen
  • Vermeidbaren Krankenhausaufenthalte,
  • Lange Wartezeiten in den Arztordinationen,
  • Unzureichende Versorgung an Tagesrandzeiten

Ziele der Primärversorgung  - Im Mittelpunkt steht der Patient/die Patientin

Das Konzept der Primärversorgung (Primary Health Care) hat zum Ziel diese Schwierigkeiten im Gesundheitswesen zu beheben.   Ziel ist es, dass für alle Menschen mit gesundheitlichen Anliegen und Problemen jederzeit leicht zugängliche Kontaktstellen und AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stehen.

Die Anlaufstelle für Patienten und Patientinnen wird der Hausarzt/die Hausärztin sein – der/die in Umfragen die höchsten Vertrauenswerte der Patientinnen und Patienten genießt. Im interdisziplinären Team rund um den Hausarzt/der Hausärztin wird die Behandlung der Patientinnen und Patienten bis zum Ende der Behandlung von diesem/dieser durchgeführt. Sofern die Behandlung des Patienten/der Patientin keinen stationären Aufenthalt in einer Krankenanstalt oder einer fachärztlichen Betreuung erfordert.

Der Hausarzt/die Hausärztin hat nun die Möglichkeit mit FachexpertInnen anderer Gesundheitsberufe sich zu vernetzen und somit eine bessere, ortsnahe Betreuung der Patientinnen und Patienten zu ermöglichen. Vorgesehen ist ein Kernteam, das aus einem oder mehreren Hausärzten, diplomiertem Pflegepersonal und Ordinationsassistenzen besteht. Dazu kommen in einem erweiterten Team noch Kinderärzte und Therapeuten (PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, DiätologInnen, PsychologInnen & PsychotherapeutInnen, LogopädInnen, Hebammen, SozialarbeiterInnen und mobile Dienste) aus unterschiedlichen Fachgebieten für die Versorgung von Kindern, älterer Menschen oder für Menschen mit chronischen Erkrankungen.  Eine so gestärkte Primärversorgung sorgt auch für eine noch bessere gesundheitsorientierte Betreuung chronisch kranker Menschen und ermöglicht aktive Gesundheitsförderung.

Soheyl Liwani; Mag. MA am 15. März 2015

Wer so wie ich in Wien lebt hat eine gute medizinische Versorgung – im Großen und Ganzen. Nein – die Streitereien der Stadt Wien und hier der Stadträtin Wehsely mit der Ärztekammer sind nicht an mir vorbei gegangen. Die Arbeitszeitreduktion auf 48 hätte sorgfältig geplant werden müssen und nicht so eingeführt – noch dazu kommt – dass der Krankenanstaltenverbund glaubt in Wien 382 Ärzteposten zu streichen zu können – ohne Folgen.

Die Arbeit wird dann an den ÄrztInnen im KAV hängen bleiben – gleiche Arbeit – in weniger Zeit und zu weniger Gehalt. Würde das einer der verantwortlichen im Gesundheitswesen für sich wollen? Die Antwort ist: Nein – doch dazu mal in einem anderen Blogbeitrag.

Heute möchte ich über die Zahnversorgung in der Hera berichten. Also ich wachte von Zahnschmerzen gepeinigt auf und wagte einen Blick in den Spiegel.
Mit amüsierten Schrecken blickte mir diese „megadicke“ Backe entgegen. Klar war – dass ich zum Zahnarzt musste – aber wohin? Ich erinnerte mich, dass meine ehemalige Chefin Mag.a Lapp im Sanatorium Hera war und immer zufrieden war. Da der Leidendruck immer größer wurde und auch im selben Anmaß die Backe – nahm ich meinen Mut, meine E-Card und ein dickes Buch – wegen der vermeintlichen Wartezeit und begab mich dorthin.

 

 

 

 

Dort angekommen wurde das Zettelwerk durchgeführt – die Damen am Empfang waren sehr hilfsbereit und nett. In die Ebene 3 und packte mein Buch aus – da ich davon ausging, dass ich nun wie im AKH in den Ambulanzen einer langen Wartezeit entgegen sah. Aber mit Nichten (und Neffen) – nach 10 min wurde ich zum Röntgen aufgerufen und hier wurde eine Panoramaaufnahme gemacht.

Nach einer weiteren Wartezeit von nur 15 min saß ich schon am Behandlungssessel des Zahnarztes Dr. Altmann – der mein Röntgenbild am Schirm hatte und mir die Diagnose erklärte.  Bei Menschen die unter Zahnarztphobie leiden und gewisse medizinische Ahnung aus dem Vorleben haben stellen eine Herausforderung für den Mediziner/-in dar.  Mit Witz/Humor und dem nötigen Fachwissen führte der Arzt die Behandlung durch und gestaltete diese so angenehm als irgendwie nur möglich für mich. Nach vier Tagen war die Behandlung beendet – die „dicke Backe“ verschwunden und keine Schmerzen mehr – einen herzlichen Dank an das Team des Sanatorium Hera und im Speziellen der Schmerzambulanz. Die Hera kann ich nur empfehlen – auch Zahnarzt-Angsthasen!

Stadien der Behandlung