Soheyl Liwani; Mag. MA am 23. Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man sich die Aussendungen der Ärztevertretungen durchliest, beschleicht einen das Gefühl, dass sich jeder Widerstand ausschließlich auf die Finanzierung beschränkt. Unter vorgehaltener Hand sagen viele Gesundheitsexperten, dass es sich beim Widerstand gegen ELGA um Differenzen nur mit finanziellem Ausgleich beheben lässt. Natürlich gibt das keiner der Funktionäre der Vertretungen der Ärzteschaft zu – selbstverständlich machen sie sich Sorgen um die Datensicherheit der PatientInnen.

Nun der kommt schon der nächste Schildbürgerstreich von der Vertretung der HausärztInnen. Diesmal protestieren die medizinischen Schildbürger gegen die Codierung von Diagnosen. Dr. Wolfgang Werner, Vizepräsident des ÖHV fürchtet: “Wir behandeln künftig nicht mehr Patienten, sondern Akten und Fälle. Ärzte werden damit ‚entqualifiziert‘. Politik und Wirtschaft haben ein weiteres Steuerungsinstrument, um den bisher unabhängigen Berufsstand der Ärzteschaft zu vereinnahmen und nach ihrem Belieben zu lenken.”

Die Damen und Herrn Vertreter der HausärztInnen vergessen, dass diese als SpitalsärztInnen in Ausbildung in der Dokumentation immer mit Codierten Diagnosen zu tun hatten. Das LKF – System zur Finanzierung basiert auf codierten Diagnosen. Die VertreterInnen der HausärztInnen stellen sich selbst als „steinzeitliche“ Blockierer dar, die technische Veränderungen nur dann zu stimmen, wenn diese auch finanziell abgegolten wird.

Wer nun die Gewerkschaft als „Betonier“ oder „Blockierer“ ansieht – der kennt die VertreterInnen der Ärzteschaft nicht.

Soheyl Liwani; Mag. MA am 22. Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fälle der Erkrankungen an Prostatakarzinomen steigt immer mehr an. Laut Statistik Austria betrug die  Anzahl der Fälle von Prostatakarzinomen 898 – während im Jahre 2011 schon 1.146 Todesfälle registriert wurden. (Quelle Statistik Austria)

Das Risiko, vor dem 75. Lebensjahr an Prostatakrebs zu erkrankten, ist bis zum Jahr 2003 gestiegen, nahm bis zum aktuellen Berichtsjahr 2011 aber wieder deutlich ab und lag zuletzt bei 8,3%. Das kumulierte Sterberisiko bis zum 75. Lebensjahr sank in den vergangenen 10 Jahren von 1,2% auf 0,8%. Das heißt dass weniger als einer von 100 im Jahr 2011 neugeborener Buben bis zu seinem 75. Lebensjahr an Prostatakrebs versterben wird unter der Annahme, dass die altersspezifischen Mortalitätsverhältnisse von 2011 gelten.Dank vermehrten PSA-Screenings kommt es zu einer oft sehr frühen Diagnosestellung, die sich in der Verteilung der Tumorstadien widerspiegelt: Mehr als 60% aller Neudiagnosen wurden bei lokalisiertem Tumorstadium gestellt. Liest man auf der Webseite der Statistik Austria.

Beginnen wir im ersten Schritt mit der Früherkennung – die wie beim Brustkrebs auch hier wichtig ist. Wann müssen Männer zur ersten Untersuchung gehen? Hier geistern unter den potentiellen Patienten unterschiedliche Annahmen. Einige sind der Ansicht, dass diese schon mit dem 40sten Lebensjahr zu erfolgen hat – andere sind der felsenfesten Überzeugung  dass diese mit 50 noch früh genug ist. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Sehen wir doch in den einschlägigen Webseiten nach.

Netdoktors.at empfiehlt der Autor des Beitrages – Dr. med. Christoph Weiss – die Untersuchung ab dem  45 Lebensjahr.

Informationen:

Soheyl Liwani; Mag. MA am 21. Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter McDonald einstimmig zum 13. Vorsitzenden des Verbandsvorstands im Hauptverband gewählt. (Quelle: Hauptverband der öster. SV-Träger)

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