Soheyl Liwani; Mag. MA am 12. November 2016

Die Finanzierung des Gesundheitswesens ist in vielen Ländern sehr unterschiedlich gestaltet. Hier stellen sich einige Fragen – ist das Gesundheitswesens Aufgabe des Staates oder soll diese von nicht staatlichen Einrichtungen übernommen werden. Wenn man das Thema aus  der österreichischen Brille betrachtet kommt der Bund – Länder in die Diskussion dazu.

Zu diesem und anderen Themen der Gesundheitspolitik habe ich mit dem Volkswirt und Gesundheitsexperten Mag. Richard Gauss gesprochen. Wenn man sich die Diskussionen zum Thema der Gesundheit ins Gedächtnis ruft – drehen sich die  Gespräche um folgende Themen – ist ausreichend medizinisches Personal vorhanden, sind die Arbeitszeiten arbeitnehmerInnenfreundlich oder nicht.

Wenn es in die Finanzierung geht wird diskutiert ob die Leistungsbilanzierte Krankenhausfinanzierung die richtige Methode zur Finanzierung der Krankenanstalten ist.  Gauss bringt in die  Debatte einen andere Aspekt ein – die klassische Medizin leistet einen Beitrag zur Gesundheit der Menschen aber nicht den Hauptanteil wie immer behauptet. Es sind andere Punkte gleich wichtig wenn nicht wichtiger als  die  kurative Medizin – hier führt er an: Hygienemaßnahmen in Krankenanstalten, sauberes Wasser, funktionierende Kanalisation, Lebensmittel, Bildung und sozialer Wohnbau. Für mich sind diese Aspekte im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen neu und sehr interessant. Nimmt man diese Betrachtungspunkte unter die  Lupe – so fällt einem gleich das Spitalskonzept 2030 ein.

Hier wird zum Bespiel werden Teile des Otto Wagner Spitals geschlossen und auf dem Gelände entstehen Wohneinheiten. Es wirkt auf mich so, als würde man Wohnraum gegen Spitäler eintauschen und wenn man die vorher erwähnten Punkte in die Überlegungen mit einbezieht – verständlich.

Ich habe ihn auch gefragt wegen den Schließungen und Umgestaltungen der traditionsreichen Krankenanstalten, wie zum Beispiel das Kaiserin Elisabeth Spital oder die Semmelweis Klinik. Die Krankenanstalten seien zum ersten veraltet, dies sehe man schon an den Namen der Kliniken und zum Zweiten sind die anfangs ausgeführten Aspekte die das Gesundheitswesen mehr prägen als Krankenanstalten.

Meiner Meinung ist das Schließen von Traditionskliniken kein richtiger Weg für das Gesundheitswesen. Ein weiterer Punkt, den bekennende Oberösterreicher Gauss bedenken sollte – ist Vertrauen. Hier meine ich eine Art Vertrag zwischen den Willenspartnern der Konsumenten der Gesundheitsleistungen und den Anbietern der Gesundheitsleistungen. In der ersten Gruppe finden sich die Patienten, Hersteller von Produkten der medizinischen Leistungen und nicht zu vergessen die Angehörigen. In die zweite Gruppe die Ärzte/ÄrztInnen, die Verwaltung, Experten der Gesundheits- und Sozialpolitik, Sozialversicherungen (privat und staatlich). Herr Gauss bekennt sich zur Aufgabe des Staates was die Gesundheitspolitik – hier sind wir einer Meinung – Gesundheit ist ein meritorisches Gut und soll von der öffentlichen Hand weiterhin geführt werden.

An diesem Punkt beende ich den Beitrag – aber nicht ohne an zu kündigen, dass der zweite Teil des Gesprächs in einem weiteren Blogbeitrag diskutiert wird.  Im nächsten Beitrag geht es um allgemeine Fragen – Private Notfallsysteme vs öffentliche Systeme, private Kliniken oder öffentliche Kliniken und die Frage des Wettbewerbs unter den Krankenanstalten. Doch nun seid ihr/Sie an der Reihe – bitte euch/Sie folgende Fragen zu diskutieren.

Der Experte zum Thema: Gesundheitswesen 

Mag. Richard Gauss (Ökonom und Gesundheitsexpterte)

Fragen an die LeserInnen:

  • Wie stehen Sie/stehst Du zur These von Mag. Gauss zur Zusammensetzung des Gesundheitswesen (17% Medizin, sauberes Wasser…..) ?
  • Ist das Gesundheitswesen ein meritorisches Gut und soll von der öffentlichen Hand betrieben werden?
  • Soll Wettbewerb um die PatientInnen innerhalb der Krankenanstalten weiter geführt werden?
  • Wie kann Elga in ein patientfreundliches Gesundheitswesen eingebaut werden?
  • Welche Fragen interessieren euch zum Gesundheitswesen die im Blog aufgegriffen werden sollen?

Antworten: soheyl.liwani@chello.at

Fotocredit: Birgit Moukom

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www.ayurveda-madeira.de und www.ayurveda-medical-tourism.com.

Rechtlicher Hinweis: Die Verantwortung für den Inhalt liegt beim Aussender und wird von mir nicht bearbeitet. Diese Beiträge sind mit der Kategorie “Gastkommentar” oder “Gastbeitrag” gekennzeichnet.


Soheyl Liwani; Mag. MA am 30. August 2016


Credit: MedUni Wien/Houdek

Auch dieses Jahr findet der traditionelle Krebsforschungslauf im Wiener Alten AKH (Universitätscampus) statt. Im Rahmen einer Pressekonferenz luden die amtsführende Stadträtin Sonja Wehsely, der Rektor der Medinzinischen Universität Wien Marcus Müller und der Mediziner Christoph Zielinski zum Lauf für die gute Sache ein. Die Einkommen kommen der Krebsforschung zu Gute.

Der 10. Krebsforschungslauf findet am 8. Oktober von 10.00 bis 14.00 Uhr im Alten AKH statt.

Infos findet man auf der Webseite der Med Uni Wien (klick hier)

Medienberichte:

SN: Krebsforschungslauf in Wien

APA – OTS: Medizinische Uni Wien (OTS)

Vienna Online: Bericht vom 29.8

Zum Thema Med Uni Wien – das neue Logo ist nun in allen Auftritten der Med Uni Wien zu sehen. Im Zuge dessen
wurde auch die Webseite rund um erneuert. https://www.meduniwien.ac.at/web/