Soheyl Liwani; Mag. MA am 29. Juni 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Mystery-Shopping ist aus der Gastronomie, dem Handel und einigen Dienstleistungen durch die Institutionen des Konsumentenschutzes bekannt. Hier werden „Scheinkunden“ entsandt die die Leistungen überprüfen und ob diese auch richtig abgerechnet wurden. Was in diesen Bereichen für gut und richtig gehalten wird nun von den Gebietskrankenkassen in Erwägung gezogen. Die WGKK ist hier als Pionierin unterwegs und hat diese Kontrollen schon durchgeführt. Ziel soll es sein die ÄrztInnen zu finden die entweder sehr locker mit dem Rezeptblock sind oder Krankenstände ohne weitere Untersuchung und auf Wunsch des Patienten/der Patientin anordnen.

Dafür ist das Gesundheitsministerium, die Wirtschaftskammer und der Hauptverband befürworten. Im ORF-Interview meinte Gesundheitsministerin Oberhauser: „Es geht mir darum, dass mit Versichertengelder korrekt und sorgsam umgegangen wird. Ich würde mir anstelle von Protesten und Streikdrohungen von der Ärztekammer erwarten, dass sie sich aktiv und konstruktiv einbringt und Vorschläge macht“, so Oberhauser. Es müsse, so befand sie, auch im Interesse der Ärztevertreter sein, dass „schwarze Schafe“ aufgedeckt werden. Abgelehnt werden die Ideen von den meisten Oppositionsparteien und der Ärztekammer. Letztere verweist auf das Vertrauensverhältnis zwischen PatientIn und ÄrztIn – dieses werde empfindlich gestört. Die WGKK kann diese Argumentation nicht verstehen und meint, wenn ein Arzt/Ärztin gesetzeskonform arbeitet – kann nix passieren.

Ich halte die Vorgangsweise nicht für richtig, alle Vergleiche wie zB dass die Wiener Linien auch Kontrolleure einsetze und nicht davon ausgeht, dass alle „schwarz“ fahren. Eine Methode wie die niedergelassenen ÄrztInnen reagieren könnten ist keine neuen PatientInnen zu akzeptieren oder diese in die Spitäler zu verweisen.

Medienberichte:

ORF.atMystery Shopping – Ärztekammer streikbereit 

Presseaussendungen zum ThemaMystery Shopping

Der Standard.at –  Sozialbetrug: Wohl doch kein Mystery-Shopping bei Ärzten

Wiener Zeitung: Mystery Shopping droht zu fallen

ORFHohes Haus – Link ist eine Woche abrufbar

Kleine ZeitungMystery Shopping – ÖVP sieht Gesprächsbedarf

Heute.at – Mystery Shopping bei ÄrztInnen ist wohl gestorben

Im zweiten Beitrag zur Welt-Kontinenz-Woche möchte ich der Firma 3 M ihre Ideen Platz bieten. Wer nun glaubt, dass dies
eine bezahlte Werbeschaltung ist – dem Danke ich für die Aufmerksamkeit – kann aber beruhigen – ist es nicht. Möchte nur
Platz für Meinungen, Innovationen und Kritik sein.

Inkontinenz-assoziierte Dermatitis – eine Herausforderung für den Pflegealltag

 Patienten mit Harn- und/oder Stuhlinkontinenz sind häufig von Inkontinenz-assoziierter Dermatitis (IAD) betroffen und tragen in weiterer Folge ein höheres Risiko zur Entwicklung eines Dekubitus.¹ Das Multi-Technologieunternehmen 3M lud kürzlich, in Kooperation mit der APUPA² und der MKÖ³, zu einer Fortbildungsveranstaltung zu diesem sensiblen Thema und präsentierte gleichzeitig mit 3M Cavilon Reinigungstüchern sein jüngstes Produkt für den Umgang mit Patienten.

 Für medizinisches Fachpersonal in Krankenhäusern, Pflegeheimen und in der häuslichen Pflege stellt die Gesunderhaltung der Haut von Patienten mit Inkontinenz eine tägliche Herausforderung dar. Die herkömmliche Reinigung mit Wasser und Seife kann den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Stuhl und Urin beeinträchtigen die Schutzfunktionen der Haut ebenfalls. Urin weicht die Haut auf und macht diese anfälliger für Irritationen und Schädigungen. Zudem erhöht er den pH-Wert und fördert das Wachstum von pathogenen Erregern. Die Reinigung mit oft rauen Waschlappen und Handtüchern verursacht zusätzlich Hautverletzungen und Schmerzen. All das kann zur IAD führen.

Nur sorgfältigste Pflege hilft IAD zu vermeiden

Etwa 100 Teilnehmer, vorwiegend Fachpersonal aus dem Krankenhaussektor und dem Pflegebereich, folgten am 11. Juni der Einladung von 3M ins UKH Linz zu einer Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Inkontinenz-assoziierte Dermatitis – eine Herausforderung für den Pflegealltag“. Hochkarätige Fachexperten referierten über aktuelle Forschungsergebnisse zu Entstehung, Prävention und Behandlungsmöglichkeiten der Inkontinenz-assoziierte Dermatitis (IAD). Im Anschluss an die Fachvorträge präsentierte 3M seine neuesten Mitglieder der Cavilon Hautschutzproduktlinie, die Cavilon Reinigungstücher und bot Gelegenheit sich ausführlich mit diesem sensiblen Thema zu beschäftigen.

Die drei Grundvoraussetzungen zur Prävention von IAD sind die regelmäßige Reinigung der Haut, ihre tägliche Pflege und Versorgung mit Feuchtigkeit sowie deren Schutz vor Reizstoffen von außen.

3M Cavilon Reinigungstücher – der neue Versorgungsstandard für den Pflegealltag

Im Umgang mit Patienten stehen Wohlbefinden und Hygiene an erster Stelle. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet 3M zwei verschiedene Cavilon Reinigungstücher an:

Reinigung und Pflege

Für die tägliche Ganzkörperreinigung im Krankenbett empfiehlt es sich, pro Tag und Patient eine Packung 3M Cavilon Wasch- & Reinigungstücher einzusetzen. Diese Waschtücher bieten die Vorteile einer kombinierten Reinigung und Hautpflege in einem hautschonenden und feuchtigkeitsspendenen Reinigungstuch. Für jede der acht Körperzonen wird ein Tuch verwendet. Die biologisch abbaubaren Tücher können anschließend im normalen Restmüll entsorgt werden, wie die Inkontinenzartikel selbst.

Die 3M Cavilon Wasch- & Reinigungstücher (2-in-1) sind die ideale Lösung bei der täglichen, hygienischen Patientenreinigung. Die bequeme Tagespackung mit 8 Tüchern bietet ein weiches Tuch pro Körperregion.

Reinigung, Pflege und Schutz

Um die Haut nach jeder Inkontinenzepisode zu reinigen, bietet sich die Verwendung von 3M Cavilon Reinigungstüchern für die Inkontinenzpflege an. Diese Tücher ermöglichen die Reinigung, Pflege und den Schutz der Haut in einem Schritt und damit die einfache Umsetzung eines erfolgreichen Präventionsprogramms für die Inkontinenz-assoziierte Dermatitis.

Die 3M Cavilon Reinigungstücher für die Inkontinenzpflege (3-in-1) kombinieren effektive und sanfte Reinigung mit langanhaltendem Hautschutz.Cavilon Reinigungstücher sind pH-hautneutral, frei von Duftstoffen und Parabenen, hypoallergen, biologisch abbaubar und in der Mikrowelle erwärmbar.

1 Incontinence Associated Dermatitis (IAD): Best Practice for Clinicians. Wound, Ostomy and Continence Nurses Society, 2011

² Die APUPA ist die Österreichische Gesellschaft für Dekubitusprävention

³ Die MKÖ ist die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

Weitere Informationen über Produktneuheiten zum Bereich Hautschutz & Wundversorgung finden Sie unter www.3M-medizin.at .

Soheyl Liwani; Mag. MA am 24. Juni 2015

Die Welt-Kontinenz Woche möchte ich zum Anlass nehmen um unterschiedliche Firmen, Institutionen zu Wort kommen zu lassen.  Die Pharma Firma Astellas macht hier den Anfang – in einer Pressekonferenzstellten sie die Studie Harninkontinenz – Alles unter Kontrolle vor. Im Rahmen einer PK stellte die Firma Astellas ihre Arbeit und die Kooperationspartner vor. Zum Nachlesen die Presseaussendung der Pharma Firma – eine Art OTS für meinen Blog.

 Astellas: Inkontinenz, tröpfchenweiserVerlust an LebensqualitätÖsterreichischerPatientenbericht zur Blasengesundheit2015

-”Inkontinenz  ist  eine  derhäufigstenchronischenErkrankungenweltweit. Dennoch  ist  das  Volksleiden  ein  Tabuthema.  In  Österreich  leidet  ein  Großteil  der  etwa 1  MillionBetroffenen  still  und aus  falschem  Schamgefühl”,so  erklärt  Univ.-Prof.  Dr.  Max  Wunderlich  die brisante  Situation  für  Menschen  mit Inkontinenzanlässlich  der  heurigen  Welt-Kontinenz-Woche.

DeraktuelleÖsterreichische  Patientenbericht zur  Blasengesundheitist  das  Ergebnis  einer öster-reichweitenUmfrage und spiegeltdieSituationsowiediesubjektivempfundenenBedürfnissevon knapp 450Inkontinenzpatienten im Umgang mit ihrer Erkrankung wider.Inkontinenz –ein weltweites ProblemInkontinenz ist eine Volkskrankheit mit der Österreich nicht allein da steht: In Europa sind zirka 17% der Menschenvon  diesem  Problem  betroffen,  und  bei  den  über 75-Jährigen  steigt  der  Anteil  sogar auf 30-40 %.1„Rund eine Million Österreicher ist von Inkontinenz betroffen“, soUniv.-Prof. Dr. Max Wunderlich, Präsident der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ). Der Leidensdruck dieser Menschen ist enorm. Dennoch wird kaum Hilfe gesucht. Nur rund ein Drittel spricht darüber. „Der unfreiwillige Verlust von Harn oder Stuhl wird als persönlicher Makel empfunden, die Tabuisierung führt  zum  sozialen  Rückzug.  Man  teilt  sich  niemandem  mit,  weder  der  eigenen  Familie  noch Freunden, kaum jemals den Ärzten“, weiß Wunderlich. So wird das Problem zum heimlichen Leiden und ein normales Leben ist kaum möglich. Die gute Nachricht: „Für jede Form der Blasen-und Darm-schwäche gibt es Hilfe, Linderung und oft Heilung.

“Blasenstudie 2015Die Blasenstudie wurdeim Monat Mai 2015durchgeführt. Astellas  Pharmaund die MKÖ initiierten gemeinsam mit  Unterstützung des Gallup  Instituts die  Umfrage  mit  dem Ziel,  den  österreichischen Inkontinenzpatienten eine Stimme zu geben, mit der sie ihre subjektiv erlebten Wünsche, Bedürfnisse und  Problem ein Bezug auf ihr Leiden artikulieren können. Durch eine  anonymisierte Patienten-umfrage, die bundesweit durchgeführt wurde, sollen die Anliegen der 448teilnehmendenPatienteneruiert undOptimierungspotenzialeimösterreichischenGesundheitssystemerhobenwerden.Ursachen & Beschwerden Die aktuelle Umfrage zeigt, dass bei Personen, die bereits in ärztlicher Behandlung waren, mehrheitlich  (34%)  eine  Beckenbodenschwäche  als  Ursache  für  die  Harninkontinenz  diagnostiziert  wurde, auch  diverse  Blasenerkrankungen  (Blasensteine,  Blasenentzündungen  etc.)  sowie  psychische  Belastungen sind hauptverantwortlich für die Symptomatik. Zu den meist genannten Beschwerden zählender  häufige Gang  zu  Toilette  (51%),  die  ständige  Störung  der  Nachtruhe, um  Harn  zu  lassen  (43%) und der ungewollter Harnverlust beim Sport, Lachen oder Heben. Behandlung von Inkontinenz Ein regelmäßiges Beckenbodentraining gegen Harninkontinenz ist bei 32% der Befragten eine empfohlene  Behandlungsmethode, auch medikamentöse  Behandlung  (23%)  und  Naturheilmittel  (Tees, Kräuter  etc.)  sind  durchaus  empfohlene  Behandlungsansätze.  Der Großteil (37%)  hat  jedoch  keine der genannten Behandlungsmethoden verordnet bekommen. 1. Milsom I et al. How widespread are the symptoms of an overactive bladder and how are they managed? A population-based prevalence study. BJU Int 2001;87(9)760-6

Mehr als zwei Drittel waren noch nie beim Arzt! Die  überwiegende  Mehrheit  von  41%  berichtet,  dass  sie  seit zweiJahren  oder  weniger  an Harninkontinenz leiden,  bei 20%  sind  sogar mehr als  10  Jahre  vergangen,  seit  die  ersten  Blasenprobleme aufgetreten sind. Knapp 70%der Studienteilnehmer habenangegeben, in Bezug auf ihre Harninkontinenz noch nie in ärztlicher Behandlung gewesen zu sein. Bei den Personen, die schon eine Behandlung  in  Anspruch  genommen  haben  (32%),  ist  zu  erkennen,  dass mit  zunehmendem Alter  der Prozentsatz steigt. Behandlung & Therapie befriedigend. Bei  der  Zufriedenheit  mit  der  aktuellen Therapiesind  sich  die  Befragten  uneinig–Gut  40  Prozent haben die  Erfahrung  gemacht,  dass  die  Therapie  zumindest  einigermaßen gewirkt hat,  ein  Fünftel berichtet von guter Therapieeffizienz. Ebenso viele gaben jedoch an, dass die Therapie kaum oder gar nicht gewirkt hat. Bei der Frage nach der Zufriedenheit mit der medikamentösen Behandlung zeigt sich ein ernüchtern-des Bild. Personen, die eine medikamentöse Behandlung erhielten, sind mit dieser nur mäßig zufrieden (Mittelwert3).Vier Prozenthaben die medikamentöse Behandlung zwar verordnet bekommen, sie jedoch nicht angewendet, sechs % haben diese nach sehr kurzer Zeit sogar abgebrochen. Die Erwartungshaltung an eine optimale Therapie geht eindeutig in Richtung gute Wirksamkeit, d.h. spürbares Nachlassen der Beschwerden (73%).Für knapp 50%  soll sie auch einfach in der Anwendung sein.45% wünschen sich einen raschen Wirkeintritt. Für ein geringes Nebenwirkungsprofil, wie zum Beispiel Mundtrockenheit, plädieren knapp 40%der Befragten. Dr. Google ist die wichtigste Informationsquelle Rund 54% der Befragten beziehen die relevanten Informationen zu ihrer Erkrankung aus dem Internet, so die Umfrage zur Blasengesundheit 2015. Der Facharzt oder Spezialist wird von 42% der befragten  Patienten  als zusätzliche Informationsquelle  herangezogen,  während Fachlektüre,  Zeitungs-artikel  bzw. -berichte  sowie  Freunde  und  Angehörige  eher  wenig  als  Wissensquelle  herangezogen werden. Alltagsproblem Inkontinenz Die Studie zeigt, dass 44% der Menschen eine merkliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität erleben.

aFast 80% waren in den letzten 3 Monaten aufgrund ihrer Harninkontinenz zumindest zeitweise in ihren üblichen Aktivitäten (Beruf, Haushalt, Freizeit, Sport etc.) eingeschränkt. Die primäre Belastung in Zusammenhang mit den Beschwerden besteht darin, im Vorfeld von Unternehmungen Überlegungen  und  Planungen  in  Bezug  auf  die  nächstgelegenen  Toiletten  anstellen  zu müssen.  Auch  ist  Betroffenen  ihre  Harninkontinenz  peinlich(31%),  weil  seitens  der  Öffentlichkeit wenig Verständnis dafür besteht.

Dringende Wünsche “Harninkontinenz führt auch zu  sozialem Rückzug  und  Beziehungsverlusten.  Die  Erkrankung  erfährt eine  starke  gesellschaftliche  Stigmatisierung.  Oft folgt  die  Depression  dem  stillen  Leiden”, so  Univ.-Prof.  Dr.  Max  Wunderlich. Die  Wünsche,  die Betroffene an  diverse  Verantwortungsträger  richten würden, gehen primär in Richtung effiziente und umfassende Aufklärungsarbeit, die sich sowohl auf Präventivmaßnahmen, Ursachen des Beschwerdebildes als auch Behandlungsmöglichkeiten bezieht. Darüber hinaus besteht der Wunsch, dass die Aufklärung durch Bereitstellen von Informationsmate-rial  entsprechend  unterstützt  werden sollte.  Eine  wirksame  Medikation  mit  möglichst  wenigen Nebenwirkungen ist für viele Patienten ein weiteres großes Anliegen.